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Helmut Schreier/Matthias Heyl (Hrsg.) Die Gegenwart der Schoah Zur Aktualität des Mordes an den europäischen Juden
288 S., ISBN 3-926952-79-2, EUR 19,50
Die Geschichte bleibt gegenwärtig. Die Schoah - der Mord an den europäischen Juden - gehört einer Geschichte an, die nicht vergehen will (Amos Oz).
Aus unterschiedlichen Blickrichtungen wird die Gegenwart der Schoah betrachtet und rekonstruiert: der Bedingtheit des Erinnerns, ihrer Textur, ihrer Psychologie, der
Annäherung durch historische Fallstudien und eines pädagogischen Handlungsinteresses.
Aus dem Inhalt:
- Matthias Heyl: Von den Metaphern und der geteilten Erinnerung - Auschwitz, Schoah, Churban, “Endösung”
- Jennifer Taylor: Ruth Klügers “Weiter leben” als weibliche Rekonstruktion der Holocaust-Erfahrung
- Matthias Heyl: Zur Gegenwart der Schoah
- Yaacov Lozowick: Jüdische Erinnerung und die Schoah
- Ido B.H. Abram: Erziehung nach Auschwitz in der multikulturellen Gesellschaft der Niederlande
- Franklin Bialystok: Die Amerikanisierung des Holocaust
- Helmut Schreier: Über die Gegenwart der Schoah in Amerika
- Emanuel Hurwitz: Über die seltsame Schuld der Ermordeten
- Dierk Juelich: Abspaltung und Projektion - Zur Psychodynamik antisemitischer Strukturen
- Wolfgang Kraushaar: Die Affäre Auerbach
- Gerhard Werle: Der Holocaust als Gegenstand der bundesdeutschen Strafjustiz
- Gisela Schacht: Möglichkeiten und Grenzen der Vermittlung jüdischer Geschichte im Unterricht
- Helmut Schreier: Schultheoretische Voraussetzungen und ein didaktischer Vorschlag zum Projekt der Erziehung nach Auschwitz
Die Herausgeber: Helmut Schreier, Jg. 1941, Prof. Dr., Pädagoge. Matthias Heyl, Jg. 1965, M.A., Historiker, Universität Hamburg.
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